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  • ich möchte mich bei all denen bedanken, die florians kurzes leben begleiteten und versucht haben ihm zu helfen. auch, wenn es nicht nach meinen wünschen ausging, weiß ich doch, dass alles für florian getan wurde.

    ein riesen dankeschön an meine eltern, die immer da waren, wenn ich sie brauchte, obwohl sie nicht in der nähe wohnten.
    florians pateneltern, zlatica und klaus, haben voll hinter uns gestanden und unterstützten uns während florians leben und nach seinem tod. ich hätte mir keine besseren paten für florian wünschen können, danke!
    ingrid, sie hat monate lang nichts anderes als florians bzw. unsere geschichte gehört. nie hat sie sich darüber beschwert und hat immer geduldig zugehört. erst jahre später sagte sie, wie nervig es war. danke, das du mir nie das gefühl gegeben hast, das es dir zuviel war.

    bei herrn pfarrer ludger mandelbaum möchte ich mich für die einfühlsame trauerpredigt bedanken, die auch hier veröffentlicht ist und dies erlaubt hat.

    unserem friedhofsverwalter herr rosato, er ging sehr einfühlsam mit uns um und richtete alles so schön wie möglich her. vielen lieben dank dafür!

    dies alles hätte ich nicht schreiben können, wenn ich nicht soviel unterstützung, in verschiedenen formen, gehabt hätte. deshalb möchte ich mich bedanken, bei „unserem professor“ der kinderklinik, für seine hilfe bei allen medezinischen ausführungen, bei allen ärzten in „unserer klinik“ bedanken, ich weiß, dass für florian alles erdenkliche probiert und getan wurde. die pflege durch die schwestern war eine besondere erfahrung. dort pflegte man nicht nur florian sondern ging, mit viel geduld, auch auf mich ein.

    weiter möchte ich mich bei isabelle, die mir immer den rücken frei hilt, thomas hoos, bei ihm durfte ich damals den pc benutzen und bernhard walcher, er half mir in gesprächen, bedanken.

    auch möchte ich mich bei unseren freunden, bekannten, nachbarn und bei der restlichen familie bedanken, die uns in unterschiedlicher form beistanden. ein ganz besonderes dankeschön geht allerdings an die kinder unserer familie, denn sie halfen mir unbewußt, einfach dadurch das es sie gab. mirjam, die mit uns in einem haus wohnte und viel bei mir war; jana, sie hat lange um florian getrauert und brachte florian selbstgemalte bilder oder blumen; dominik, war nach florians tod bei mir und gab mir dadurch, in den ersten tagen und danach, kraft und zuversicht. alle drei kinder verbrachten urlaube oder ausflüge mit uns, sie gaben mir für diese zeit das gefühl und die gelegenheit ihnen etwas zu geben, was ich florian nicht mehr geben konnte. mir half es sehr mit ihnen zusammen zu sein, und ich habe die stunden und tage sehr genossen. danke, euch drei!

    ja und ein danke muss ich noch sagen an meinen ex-mann, ich möchte dir danken für florian. das bei uns nie die schuldfrage eine rolle gespielt hat. das du mich hast trauern lassen, so wie ich meinen weg gewählt habe. das du meinen weg sogar unterstützt hast, obwohl es nicht dein weg der trauer war.

    ein riesengroßes danke geht an petra zumpe und brita mattern, die beiden haben erst ermöglicht, dass es diese seite gibt. sie haben mir meinen großen wunsch erfüllt und die homepage gestaltet. danke ihr beide!

    danke an sonja witter, die mir erlaubte ihr foto als hintergrund einstellen zu dürfen.



    ein wort an die krankenschwestern, geschrieben im sinne von florian, ludwigshafen/a. Rhein 1996


    liebe schwestern der station M II,

    auch, wenn ich sterben mußte, möchte ich euch sagen, dass ich euch alle sehr lieb gewonnen habe und sehr dankbar für eure nähe, zärtlichkeit, liebkosung, pflege u.s.w. bin.
    ihr alle habt euch so viel mühe mit mir gegeben, ihr,

    sr. ursel,
    sr. kirsten,
    sr. birgit,
    sr. steffi,
    sr. monika,
    sr. judith und
    sr. conny

    wart immer für mich da.

    ihr wisst selbst am besten, was ihr für mich und die anderen kranken kinder getan habt, eure arbeit ist nur zu bewundern. das einige von euch so sehr auf mama eingingen, machte es sehr viel leichter. ihr steht immer in kontakt mit den kindern und den eltern, von euch hängt viel ab, ohne euch geht es nicht.

    mama und ich sind euch so unsagbar dankbar für alles.

    heute sage ich euch, zum letzten mal, tschüss.
    .... machts gut, ich habe euch lieb.
    vergeßt mich nicht!

    euer florian winterkorn


    noch ein nachtrag von mama: ich möchte hier noch sagen, dass ich damals nicht nur florian verloren habe, von heute auf morgen verlor ich auch mein zuhause. ja, das war es, denn dort bei euch fand ja mein leben statt und ich habe jeden einzelnen sehr vermißt. irgendwie heute noch...